Was bringt 2007?
Was bringt 2007?, 25.12.2006
Zum Jahreswechsel wird immer wieder gefragt: wie wird das neue Jahr? Was kommt auf uns zu? Wahrsager und Prognostiker aller Fachrichtungen (Wirtschaftsweise, Hellseher, Börsianer, Politiker, Mediziner, Kaffeesatzleser und so weiter) haben Hochkonjunktur. Auch ich als Astrologe werde immer wieder gefragt: Was bringt 2007? Hier ein kleiner Ausschnitt meiner Prognosen:
* 500 Enthauptungen in der Ukraine.
* Düsseldorfer WestLB verstrickt sich in Korruption und Gewaltattacken.
* Yahoo bringt Menschen ins Gefängnis.
* Bahnunfälle in Deutschland.
(Sie können durch Anklicken folgender Begriffe auch direkt zu den einzelnen Prognosen springen: Enthauptungen – WestLB – Gefängnis – Bahnunfälle)
Im Detail:
Prognose 1
In der Ukraine werden im nächsten Jahr ca. 500 Enthauptungen durchgeführt!
Eine Szene aus 2007 in der Ukraine: In einem Einmachglas befinden sich kleine, lebende Frösche. Viel Platz haben sie nicht. Der Deckel des Glases wird geöffnet, ein Frosch herausgenommen. Mit einer Schere schneidet man ihm den Kopf ab. Es knirscht, der Frosch strampelt, es dauert lange.
Nein – diese Szene habe ich mir nicht ausgedacht. Sie ist Realität. Nicht erst im kommenden Jahr. Diese Szene spielt sich ungefähr fünfhundert mal pro Jahr im Institut für Physiologie der Universität Charkow in der Ukraine ab. Die dort lernenden Studentinnen und Studenten sollen etwas über Nerven und Muskeln lernen; die Frösche dienen als Versuchs- und Anschauungsobjekte. Nicht nur in der Ukraine – weltweit wird der von Luigi Galvani 1780 "erfundene" Froschversuch eingesetzt. Doch in der Ukraine ist es ein Sonderfall: weder Student/innen noch Dozen/innen wollen das. Sie bevorzugen tierfreie Lehr- und Lernmethoden. Verantwortliche Hochschullehrer wollen den Versuch durch Computerprogramme ablösen. Das geht. Aber es scheitert am Geld. In einer Uni, in der nicht einmal das Geld für eine angemessene Unterbringung der Tiere vorhanden ist, ist auch kein Geld für Alternativen da. Frösche sind eben billiger als PCs. Prof. Vladimir Litarov, Leiter des Instituts für Pharmakologie und Toxikologie hat große Pläne, und möchte durch Computersimulation und andere tierfreie Versuchsmethoden den ca. 500 Fröschen, aber auch 30 Kaninchen, 60 Meerschweinchen, 650 Ratten und einigen Katzen und Hunden, die an der Universität Charkow pro Jahr getötet werden, das Leben retten. Doch die Prognose lautet: auch 2007 werden 500 Frösche mit der Schere enthauptet.
Dabei könnte alles einfach sein. Denn das ukrainische Tierschutzgesetz ist unzweifelhaft: Niemand darf gegen seine ethische Überzeugung zur Teilnahme an Tierexperimenten gezwungen werden. Die Bundesrepublik hinkt dieser Gesetzgebung hinterher. Eine vergleichbare juristische Hilfestellung gibt es in Deutschland leider (noch?) nicht. In Deutschland gäbe es das Geld – aber es fehlt am Willen. In der Ukraine ist der Wille vorhanden – aber es fehlt am Geld.
So weit also diese meine Prognose für 2007.
Ich würde mich freuen, wenn ich mit meiner Prognose "500 Enthauptungen" daneben läge. Ich würde damit gerne aufgenommen werden in die Ende 2007 mit Sicherheit erscheinende Liste der "nicht eingetroffenen Wahrsagungen". Sie können mir dabei helfen! Sie können verhindern, dass diese Prognose wahr wird.
Bitte helfen Sie mit, die Tierversuche an zwei ukrainischen Universitäten einzustellen. Dazu wird Geld gesammelt, mit dem direkt vor Ort Computer gekauft werden. Ca. 30 Computer, Videogeräte, Software u.ä. sind dafür notwendig. Sachspenden helfen in diesem Fall leider nicht weiter, da die Einfuhrzölle und Transportkosten mehr Geld verschlingen, als die Geräte wert sind. Ihre Geldspende aber hilft weiter.
Gelingt es, in der Ukraine diesen Weg zu beschreiten, so kann dies auch Signal und Beispiel für deutsche Hochschulen sein. Unterstützung und potenzielle Befürworter "in Wartestellung" gibt es bereits – sowohl in der Ukraine als auch in Deutschland.
Mehr über diese Aktion zur Rettung der Versuchstiere erfahren Sie auf der Seite www.tierrechte.de
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Prognose 2
Die Düsseldorfer WestLB wird sich 2007 in Korruption und Gewaltattacken verstricken!
Nun gut, jetzt kann man fragen: welche Bank tut das nicht?1 Doch ich möchte hier keine Allgemeinplätze verkünden, sondern konkret werden. Eine konkrete Prognose also:
In Indonesien will die Firma PT Meares Soputan Mining (MSM) eine Goldmine betreiben. Dummerweise gehört ihr nicht das Land, auf dem sich diese Mine befindet. Und dummerweise wäre die Meeresstrasse von Lembeh, welche auf der UNESCO-Liste der zu schützenden Weltregionen steht, von dem Minenprojekt betroffen. Und dummerweise ist die Bevölkerung vor Ort gar nicht einverstanden mit dem Vorhaben. Und dummerweise liegen keine Genehmigungen vor, die erforderliche Infrastruktur zu errichten (z.B. eine Straße für Schwertransporte, einen Hafen etc.). Doch die o.g. Firma stellt sich dumm. Und tut, was sie tun will: Schneisen schlagen, bauen, Umwelt zerstören. Mit Korruption kriegt man dann doch die ein oder andere behördliche Genehmigung, und mit Eisenstangen, Stöcken und Steinen die protestierende Bevölkerung vor Ort klein.
MSM kann es sich leisten. Denn MSM erhält kräftige Finanzierungshilfen von der Düsseldorfer WestLB. Diese unterstützt damit Gewaltanwendung gegen Mensch und Tier. Wissentlich. Auch 2007 wird die WestLB wieder Blutgelder überweisen. So meine Prognose.
Helfen Sie mit, auch diese Voraussage zu einer Falschaussage werden zu lassen. Das geht ganz einfach. Wie, wird Ihnen auf der Seite www.regenwald.org. erklärt.
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Prognose 3
Yahoo bringt Menschen ins Gefängnis.
Um genau zu sein: bisher einen Menschen. Yahoo hat mitgeholfen, ihn ausfindig zu machen – jetzt ist er inhaftiert. Für 10 Jahre. Weil er eine Mail geschrieben hat.
Im Detail: die Rede ist von Shi Tao, einem chinesischen Journalisten und Dichter. Er hatte über sein Yahoo-Konto eine E-Mail an eine amerikanische Nichtregierungsorganisation (NGO) geschrieben. Darin schrieb er, dass die chinesische Regierung Journalisten davor gewarnt hatte, im Vorfeld des 15. Jahrestages über das Massaker auf dem Tiananmen-Platz zu berichten. Diese E-Mail wurde anonym veröffentlicht.
Durch die Zusammenarbeit mit Yahoo konnte die chinesische Regierung den Absender dieser E-Mail ermitteln. Daraufhin verurteilte ein Gericht Shi Tao im April 2005 zu zehn Jahren Haft. Die Urteilsbegründung: Er soll dem Ausland "Staatsgeheimnisse" verraten haben.
Tatsächlich hatte Shi Tao die betreffende Informationen bei einer Redaktionssitzung der Zeitung, für die er arbeitete, erhalten. Wie er beteuerte, handelte es sich nicht um Staatsgeheimnisse.
Übrigens: in einem chinesischen Gefängnis "sitzt" man nicht einfach. Man muss dort, ohne Anrecht auf Mindestschutzstandards, ohne Entlohnung, zum Teil harte oder Akkord-Arbeiten verrichten. Oder warum glauben Sie, dass so viele Produkte "Made in China" konkurrenzlos günstig auf dem Weltmarkt angeboten werden können? Shi Tao stellt Schmuckstücke her und leidet wegen des im Produktionsprozess entstehenden Staubes unter schweren Haut- und Atemwegsreizungen. Seiner Frau hat man unter Drohungen nahe gelegt, sich von ihm scheiden zu lassen. Sie hielt den Druck nicht stand und folgte dieser Aufforderung.
Shi Tao hat ein Menschenrecht in Anspruch genommen: das Recht auf freie Meinungsäußerung. Menschenrechte sind leider noch lange nicht überall verankert. Es gilt, sich immer wieder gegen Menschenrechtsverletzungen zur Wehr zu setzen. Wer könnte das leichter als wir, die wir hier in Deutschland, der Schweiz oder Österreich leben? Schließlich müssen wir nicht fürchten, zu Zwangsarbeit gezwungen zu werden, weil wir per Mail oder Chat unsere Meinung kund tun. Tun Sie Ihre Meinung kund! Schreiben Sie der chinesischen Regierung, was Sie von dem Urteil gegen Shi Tao halten. Auf der Seite von amnesty international / Deutschland www.amnesty.de finden Sie alle weiteren Informationen dazu.
Ich gestehe: "Yahoo bringt Menschen ins Gefängnis" war keine Vorausschau, sondern bereits Tatsache. Schlimm genug!
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Prognose 4
2007 werden mehr Bahnunfälle stattfinden als im Vorjahr!
Sie haben nun schon viel Text gelesen und den Anspruch, endlich auch eine "echte" Prognose zu erfahren. Hier ist sie: die Zahl der Unfälle bei der Deutschen Bahn wird sich erhöhen.
Wie komme ich zu dieser Behauptung?
Ein Blick in das Horoskop dazu ist nicht erforderlich – vielmehr ein Blick in die Nachbarländer.
Wie Sie vermutlich wissen, plant die Bahn in Deutschland den Börsengang. Man muss nicht Börsenfachfrau / Börsenfachmann sein, um sich auszumalen, wer von so einem Schritt profitiert: die Mitarbeiter der Bahn? Die Bahnkunden? Oder wohl Aktionäre und Anleger? Ziel eines Börsenunternehmens ist es, in möglichst kurzer Zeit eine Wertpapiersteigerung zu erzielen. In der jüngeren Vergangenheit waren diversen Unternehmen dazu fast alle Mittel recht. Massenentlassungen gehörten dazu. Klar: jeder Arbeitnehmer kostet Geld; und die Shareholder (so nennt man modern die Aktionäre) wollen Gewinne sehen. Je mehr desto besser. Werden beispielsweise Facharbeitskräfte entlassen und stattdessen billigere Studenten als Hilfskräfte und Nebenjobber eingestellt, dann beklatschen die Aktionäre den Geschäftsführer.
Doch können Studentinnen und Studenten die Arbeiten ordentlich ausführen?
In Großbritannien ist das nicht der Fall. Genau das, was ich hier beschreibe, ist dort passiert. Durch die Privatisierung der Eisenbahn kam es zu Massenentlassungen und teure Arbeitskräfte wurden durch billige Arbeitshelfer ersetzt. Mit der Folge, dass diese ihre Aufgaben nicht ordentlich bewältigen konnten. Mängel, z.B. Verschleißerscheinungen u.ä. wurden von den Ungelernten nicht rechtzeitig erkannt. Andere Arbeiten (z.B. Wartungen) aus Kostengründen erst gar nicht beauftragt. Das führte zu einem deutlichen Anstieg der Schäden und Unfälle auf den Schienen. Tatsächlich hat die Zahl der Bahnunfälle nach der Privatisierung in Großbritannien deutlich zugenommen. Ich prognostiziere eine gleiche Entwicklung für die Deutsche Bahn, wenn diese den Kotau vor den Börsengesetzen vollzieht.
Dass das ohnehin teure Bahnfahren dann noch teurer wird, muss ich nicht extra erwähnen, oder? Übrigens auch für diejenigen, die die Bahn gar nicht benutzen. Nach den derzeitigen Privatisierungsmodellen soll der Staat nämlich weiterhin den Schienenverkehr finanziell unterstützen, und zwar in ähnlicher Größenordnung wie bisher. Nur eben mit einem Unterschied: die Einnahmen flössen nur noch in die Taschen privater Shareholders, nicht mehr in den Staatssäckel. Gleiche Ausgaben, weniger Einnahmen. Das muss durch jedermanns / jederfraus Steuern quer mit finanziert werden. Egal, ob Sie die Bahn nutzen oder nicht.
Sie wollen das nicht? Sie möchten, dass sich auch diese Prognose als falsch erweisen soll? Dann bitte ich Sie noch einmal um Ihre Mitwirkung. Details finden Sie auf der Seite www.bahn-fuer-alle.de. Noch ist, zum Glück, nichts wirklich endgültig entschieden!
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So viel zu tun...
Sie sagen, es ist so viel Leid in der Welt, so viel zu tun – Sie wissen nicht, wo anfangen?
Ja, das stimmt. Es ist unerträglich viel Leid in der Welt. Menschen zerstören sie Tag für Tag. Ich möchte in diesem Zusammenhang aus der Zeitschrift "tierrechte" Nr. 38 zitieren:
Wer sich für das interessiert, was in dieser Welt vor sich geht, erkennt die vielen Missstände und sieht auch den Handlungsbedarf. Zwei Dinge passieren dann oft: Die Fülle dessen, was getan werde müsste, droht uns zu erdrücken – und das, was wir als Einzelne tun können, erscheint so gering und unbedeutend, dass wir glauben, es bringt nichts. Manchmal sind wir auch einfach nur bequem oder wollen nicht gestört werden und das Leben genießen.
Das Leben genießen, Lebensfreude empfinden und etwas tun ... schließen sich aber nicht aus, im Gegenteil. Etwas Gutes ... zu tun hilft ihnen und verschafft einem selbst ein gutes Gefühl – und damit auch mehr Lebensqualität. Und wenn andere gleiches tun, wird dies in der Summe eine Menge bewirken. So lautet eine Spruchweisheit des westafrikanischen Volkes der Mandinka: "Viele kleine Leute, in vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, können das Gesicht der Welt verändern".
Welches sind die "kleinen Dinge", die Sie tun können? Hier ein paar Anregungen:
Wie man Geld verschenkt, das man nicht besitzt
Sie haben kein Geld? Gar keines? Dann können Sie natürlich kein Geld spenden. Dann leben Sie vermutlich von den Geld- und Sachspenden anderer. Wussten Sie, dass Sie trotzdem geldlos Geld spenden können? Auf folgenden Seiten wird jeder Spendenklick gezählt. Für jeden Klick spenden Firmen. Für Ihren Klick zahlt also ein Sponsor einen bestimmten Betrag an eine gemeinnützige Organisation. Sie können ein mal pro Tag klicken. Da es sechs verschiedene Spendenempfängergruppen gibt, haben Sie pro Tag die Chance, sechs mal mildtätig zu sein (ohne auch nur selbst einen Cent auszugeben).
Derzeit sind es ca. 3,5 Millionen Klicks pro Monat. Von den Geldern, die die Sponsoren dafür bezahlen, werden pro Monat beispielsweise ungefähr 220.000 Kilogramm Lebensmittel gekauft und an Hungernde verteilt. Beteiligen Sie sich:
www.thehungersite.com – versorgt Hungernde mit Lebensmittel.
www.therainforestsite.com – von den Sponsorengeldern werden Regenwaldstücke gekauft und damit vor dem Zugriff der Umweltzerstörer (Mc. Donalds und Co) geschützt.
www.theliteracysite.com – verteilt kostenlos Bücher an Kinder; 2005 waren 868.020 Stück!
www.thechildhealthsite.com – unterstützt weltweit die medizinische Versorgung von Kindern (z.B. in Armuts- oder Krisengebieten; Prävention vor Krankheiten, Versorgung mit Prothesen etc.)
www.theanimalrescuesite.com – das Geld wird für den Kauf von Tierfutter amerikanischer Tierschutzgruppen genutzt.
www.thebreastcancersite.com – finanziert Brustkrebsfrüherkennung für Frauen, die es sich sonst nicht leisten könnten.
Noch einmal: Sie haben wenig Geld? Wie viel können Sie im Monat beiseite legen? Einen Euro? Okay. Dann tun Sie es. So wächst Ihr Beiseitebetrag auf 12 Euro im Jahr an. Im Dezember 2007 können Sie demnach 12 Euro spenden. Tun Sie es! Und wenn Sie gar zwei Euro im Monat beiseite legen können, dann ist Ihr Beitrag für mehr Menschlichkeit, für die Erhaltung der Natur, für die Linderung von Not bereits auf 24 Euro aufgestockt. Er hat sich verdoppelt! Wunderbar!
Niemand verlangt von Ihnen, dass Sie sich verschulden. Tragen Sie den Beitrag, den Sie leisten können. Aber tun Sie es auch!
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Was man tun kann, ohne am Leid zu verzweifeln
Sie werden nicht die ganze Welt retten. Sie sind auch nicht für die ganze Welt verantwortlich. Machen Sie sich bewusst, dass Sie Ihren Teil beitragen können – und tun Sie es dann auch. Denken Sie daran, das Leben auch zu genießen. Niemandem ist geholfen, wenn Sie sich für den guten Zweck zu Tode rackern.
Zersplittern Sie sich nicht. Es wird Projekte und Anliegen geben, die Ihnen mehr am Herzen liegen als andere. Tierschutz, Menschenrechte, Altenversorgung, Kinderförderung, Frieden, Umweltschutz – setzen Sie sich für das ein, wo Sie den stärksten Bezug spüren. So werden Sie im Laufe der Zeit Fachfrau oder Fachmann für eine Thematik. Das hilft, auch andere Menschen besser zu informieren. Wer auf zu vielen Hochzeiten gleichzeitig tanzt, erschöpft sich selbst.
Seien Sie authentisch, aber kein Missionar. Ideologische Glaubenskämpfer gibt es mehr als genug. Wenn Sie vegetarisch leben, weil Sie Masttierhaltung ablehnen, dann seien Sie konsequent (z.B. auch bei Einladungen), aber belehren Sie nicht. Wenn Sie Neuanschaffungen tätigen und darauf achten, dass die Firmen, von denen Sie kaufen, keine Kinderarbeit in Anspruch nehmen, dann erzählen Sie es Ihren Freunden, aber zwingen Sie niemanden zur Nachahmung. So werden Sie ein Vorbild.
Beteiligen Sie sich an Kampagnen seriöser Organisationen, wie z.B. amnesty international, Greenpeace, Internationale Ärzte gegen den Atomkrieg, PETA, attac, NABU und so weiter. Die meisten Organisationen bieten auf ihren Homepages die Möglichkeit an, sich ohne großen Aufwand online zu beteiligen und somit Druck auszuüben auf Verantwortliche in Wirtschaft und Politik. Ihre Beteiligung kostet Sie nicht mehr als ein paar Minuten Ihre Zeit.
In diesem Zusammenhang: bitte beteiligen Sie sich auch an den o.g. vier Aktionen! Herzlichen Dank!
Wenn Sie in spirituellen Kreisen unterwegs sind, vergessen Sie die Leidenden nicht. Zünden Sie Kerzen für Folteropfer, Missbrauchte, gequälte Menschen und Tiere an. Schließen Sie die Leidenden in Ihre Gebete, Gesänge, Andachten, Meditationen mit ein. Kaufen Sie "blutfreie" Produkte für gemeinsame Aktivitäten innerhalb Ihrer Gemeinde / Sangha. Wie wollen Sie sonst den Widerspruch klären, während des Rituals Nächstenliebe zu versprechen, danach aber den Kaffee zu trinken, der zur Verarmung führt, weil die Kaffeebauern weniger als 1 Cent pro Pfund daran "verdienen"?
Sie selbst haben sicherlich weitere Idee! Wenn Sie mögen: schreiben Sie sie mir.
Und bitte: fragen Sie mich nicht "Was kommt im neuen Jahr auf mich zu"? Fragen Sie sich lieber, worauf Sie im neuen Jahr zugehen können. Was wollen Sie tun, damit 2007 ein besseres Jahr wird? Bei der Suche Ihrer Ziele bin ich Ihnen gerne als Astrologe behilflich. Ohne die Übernahme von Verantwortung geht es aber nicht.
Ich wünsche Ihnen und allen Wesen ein friedliches, gutes, glückliches neues Jahr!
Holger A. L. Faß
P.S.
Durch Ihre Mithilfe werden meine vier düsteren Prognosen zu Falschaussagen. Ich danke Ihnen dafür!
1) Ich hoffe, dass folgende Banken sich an den Kriterien des Umweltschutzes, der Ethik, der Menschenrechte orientieren: www.ethikbank.de, www.umweltbank.de – eine Garantie kann ich nicht geben, persönlich jedoch unterstütze ich diese Projekte, indem ich beispielsweise mein Geschäftskonto auf die Ethikbank transferierte.
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