Montag ist Volkstag
Montag ist Volkstag, 21.08.2004
Warum finden die Montagsdemonstrationen am Montag statt? Was sich zunächst anhört wie eine blöde Frage entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als eine astrologisch interessante Begebenheit.
Jeder Planet hat seinen Tag
Die sieben Wochentage werden in der Astrologie den sieben klassischen Planeten zugeordnet, was bis heute in den Bezeichnungen deutlich wird. So gehört die Sonne zum Sonntag, der Saturn zum Samstag (englisch: saturday) und so weiter. Der Montag ist dem Mond zugeordnet. Der Mond wird in der psychologischen Astrologie als Spiegel der Seele, als die Figur des inneren Kindes, als das, was man braucht, um sich wohl zu fühlen beschrieben.
Wie wird der Mond allerdings in der Mundanastrologie übersetzt?
Die Mundanastrologie könnte man auch "politische" oder "geografische" Astrologie nennen. Ihre Vertreter/innen beschäftigen sich mit Horoskopen von Staaten und Regionen. Auch Staaten und Länder haben "Geburtsstunden", auf die man eine Art "Geburtshoroskop" berechnen kann. Eine solche Geburtsstunde könnte zum Beispiel das Inkrafttreten einer Verfassung sein. Man muss jedoch im Einzelfall schauen, welches Ereignis einer "Geburt" am nächsten kommt. Liegt ein Horoskop einer Stadt oder eines Landes vor, so finden wir darin natürlich die gleichen Himmelskörper eingezeichnet, wie in dem Horoskop einer Person. Allerdings sind diese Symbole nun anders zu deuten. Denn es macht wenig Sinn, zum Beispiel den Mond - wie oben beschrieben - als "inneres Kind eines Landes" zu übersetzen. Im Staatenhoroskop symbolisiert der Mond vielmehr "die Kinder des Staates", – kurzum: das Volk.
Die Montagsdemonstranten haben also intuitiv den richtigen Tag gewählt, um auf sich mit Ihrem Slogan Wir sind das Volk aufmerksam zu machen. Der Montag / Mond-Tag ist der Volkstag.
Was bedeutet Hartz IV?
Gegenwärtig demonstrieren Hunderttausende jeden Montag gegen die geplanten Hartz IV Maßnahmen. Das Gesetz regelt die Zusammenlegen von Arbeitslosen- und Sozialhilfe zum sogenannten Arbeitslosengeld II. Man könnte es auch "Sozialhilfe I" nennen, - das käme der Wahrheit wohl ein gutes Stück näher. Denn mit der herkömmlichen Unterstützung für Langzeitarbeitslose haben die Reformen nichts gemein.
Durch die Hartz IV Gesetze wird in Zukunft die Arbeitslosenhilfe nicht mehr vom letzten Einkommen abhängig sein, sondern auf Sozialniveau fallen. Die Bezieher erhalten 345 Euro (West) bzw. 331 Euro (Ost) monatlich. Familienmitglieder erhalten darüber hinaus ein Sozialgeld, das allerdings niedriger ist. Außerdem gibt es Wohngeld. Zuschüsse für Kleidung, Einrichtung, Urlaub und anderes, was es bisher gibt, fallen für die Pauschalen weg. Gewerkschaften und Sozialverbände befürchten nun, dass es eine ganze Reihe von Leistungsempfängern gibt, die ab Januar deutlich weniger Geld in der Tasche haben werden.
Und das schafft Arbeitsplätze...???
In ihrem Wahlprogramm von 1998 hatten Rot-Grün noch eine bedarfsdeckende Grundsicherung für alle angestrebt. Daraus ist nun die Vergrößerung der Sozialhilfe, die Armut per Gesetz geworden, - bei gleichzeitiger Arbeitspflicht. Wenigstens hat man bisher vermieden, diese Arbeitspflicht "Arbeitdienst" zu nennen. Für einen Euro pro Stunde "Lohn" (Hohn wäre passender – Gefängnisinsassen erhalten mehr) sollen Langzeitarbeitlose zu gemeinnützigen Aufgaben verdonnert werden: Grünflächen harken, Altenpflegedienste übernehmen, Fenster putzen, Fassanden streichen, Essen auf Rädern verteilen und so weiter. Die Arbeitsagentur habe schon Kontakte zu den Sozialverbänden aufgenommen, so Klaus Koch, der Sachgebietsleiter in der Abteilung Arbeitsvermittlung der Arbeitsagentur in Hamburg. Hartz IV betrifft somit alle Menschen, - nicht nur Langzeitarbeitslose. Denn es könnte gut sein, dass Rentner, Behinderte oder Kranke demnächst auf einem Arbeitsverpflichteten angewiesen sind. Ob das Arbeitsplätze schafft oder nicht vielmehr solche vernichtet, fragt erstaunlicher Weise derzeit niemand.
Vom Straßefegen zum Straßenbau ist es vermutlich dann nur noch ein kleiner Schritt. Kein Wunder, dass rechte Parteien ob der gegenwärtigen politischen Leitlinie der Bundesregierung jubeln und Auftrieb erhalten. Politologen rechnen damit, dass die NPD bei der nächsten Landtagswahl in Sachsen am 19. September mit einem Rekordergebnis in den Landtag einziehen wird.
Ich möchte in diesem Kontext ein astrologisches Experiment wagen.
Harz am Himmel
Zwischen Mars und Jupiter befindet sich der sogenannte Asteroidengürtel. Unzählige Kleinobjekte ziehen dort ihre elliptischen Bahnen um die Sonne. Es sind Tausende und Abertausende. Der Einfachkeit halber sind sie nummeriert. Viele haben Namen, - doch sind mythologische Bezeichnungen schon sehr früh ausgegangen, so dass wir heute auch nicht-mythologische Namen, zum Teil sogar Jux- und Phantasienamen dort vorfinden.
Diese benannten Asteroiden sind astrologisch höchst aufschlussreich. Dabei scheint der Benennung tatsächlich eine ganz enorme Bedeutung beigemessen zu sein. Das Lautmalerische hat dabei nicht selten Vorrang. Daher habe ich untersucht, wo sich der Asteroid "Harz" (Nummer 10249) im Deutschland-Horoskop befindet.
Nun gibt es jedoch verschiedene Deutschland-Horoskope. die gängigsten sind jene vom 23. Mai 1949 (Gründung der Bundesrepublik Deutschland) und das vom 3. Oktober 1990 (Deutsche Einheit).
Schauen wir uns zunächst die Position des Asteroiden Harz im Gründungshoroskop der BRD an. Er befindet sich dort auf 3° 33‘ Krebs im neunten Haus, ohne nennenswerte Aspekte. Es gibt keinen Grund, ihn in dem Geburtsbild als herausragend anzusehen. Interessant ist allerdings, dass der transitierende Asteroid Harz im August diesen Jahres in Opposition zum Mond in der BRD-Radix steht – und somit gegenüber dem Volks-Symbol. Harz und das Volk stehen somit in einem Spannungsaspekt; die Interessenskonflikte sind deutlich. Kurz nach dieser Opposition überschreitet Harz den Aszendenten, – und gerät damit ins Scheinwerferlicht des ersten Hauses. Der Aszendent ist ja der Schnittpunkt der Ekliptik mit dem östlichen Horizont. Wir sehen hier als erstes, was im Osten neu an den Himmel aufsteigt. Auch die Proteste gegen Hartz IV begannen im Osten. Wenn der Asteroid nun weiter fortschreitet, wird er bald den absteigenden Mondknoten überqueren.
Und dann: Wenn Hartz IV zum 1.1.2005 Einzug in den bundesdeutschen Lebensalltag erhält, steht Asteroid Harz in exakter Opposition zu Merkur des Deutschland-Horoskops. Es wird also noch weiter viel darüber zu sprechen sein. Inwieweit unsere Handlungsfähigkeit (auch Merkur) davon betroffen sein wird, wird sich zeigen.
Wie nun steht Harz im Einheitshoroskop von 1990? Hier können wir seine Position durchaus als bedeutsam klassifizieren – der Asteroid steht nämlich mit einem Orbis von nur 2 Grad in Konjunktion zum Aszendenten! Gleichzeitig befindet er sich in der exakten Halbsumme (Orbis nur 17 Bogenminuten!) zwischen Aszendent und Jupiter. In einem Staatenhoroskop gilt nun der Aszendent als Symbol für die Nation als Ganzes. Alles, was sich am Aszendent befindet, trägt zur nationalen Mythenbildung, aber auch zum Selbstbild der Gemeinschaft bei. Der Aszendent im Löwen im Einheitshoroskop ist daher schon häufig als das wiedererstarkende Selbstwertgefühl deutschen Nationalstolzes interpretiert worden. Planeten bzw. Planetoiden am Aszendenten sind entsprechend zu deuten. Die Asteroidenforschung ist zu wenig entwickelt, als dass ich hier verlässliche Deutungen über Harz am Deutschland-Aszendenten wiedergeben könnte. Überlegen Sie sich selbst, welche Rolle zur Identifikation des Staates Harz spielen könnte. Nur eines ist sicher: jeder Himmelkörper, der so nah am Aszendenten steht, sollte mit Bedacht beobachtet und interpretiert werden.
Bisweilen wird so getan, als sei Hartz IV ein unausweichliches Naturereignis, vor allem von der Regierung selbst und von den sie vertretenden Medien. Das ist natürlich Quatsch. Denn Gesetze sind von Menschen gemacht und können jederzeit, ja sogar vor ihrer Einführung wieder geändert werden. Dass der Kanzler in diesem Sinne eine feste Verbundenheit mit den Hartz IV Gesetzen verspürt, lässt sich übrigens auch am Asteroiden-Himmel ablesen: Der Asteroid "Schroeder" (Nr. 19290) steht nämlich gegenwärtig in einem Trigon, also in einer ausgesprochen harmonischen Verbindung zum Asteroid "Harz".
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Jeder Planet hat seinen Tag
Die sieben Wochentage werden in der Astrologie den sieben klassischen Planeten zugeordnet, was bis heute in den Bezeichnungen deutlich wird. So gehört die Sonne zum Sonntag, der Saturn zum Samstag (englisch: saturday) und so weiter. Der Montag ist dem Mond zugeordnet. Der Mond wird in der psychologischen Astrologie als Spiegel der Seele, als die Figur des inneren Kindes, als das, was man braucht, um sich wohl zu fühlen beschrieben.
Wie wird der Mond allerdings in der Mundanastrologie übersetzt?
Die Mundanastrologie könnte man auch "politische" oder "geografische" Astrologie nennen. Ihre Vertreter/innen beschäftigen sich mit Horoskopen von Staaten und Regionen. Auch Staaten und Länder haben "Geburtsstunden", auf die man eine Art "Geburtshoroskop" berechnen kann. Eine solche Geburtsstunde könnte zum Beispiel das Inkrafttreten einer Verfassung sein. Man muss jedoch im Einzelfall schauen, welches Ereignis einer "Geburt" am nächsten kommt. Liegt ein Horoskop einer Stadt oder eines Landes vor, so finden wir darin natürlich die gleichen Himmelskörper eingezeichnet, wie in dem Horoskop einer Person. Allerdings sind diese Symbole nun anders zu deuten. Denn es macht wenig Sinn, zum Beispiel den Mond - wie oben beschrieben - als "inneres Kind eines Landes" zu übersetzen. Im Staatenhoroskop symbolisiert der Mond vielmehr "die Kinder des Staates", – kurzum: das Volk.
Die Montagsdemonstranten haben also intuitiv den richtigen Tag gewählt, um auf sich mit Ihrem Slogan Wir sind das Volk aufmerksam zu machen. Der Montag / Mond-Tag ist der Volkstag.
Was bedeutet Hartz IV?
Gegenwärtig demonstrieren Hunderttausende jeden Montag gegen die geplanten Hartz IV Maßnahmen. Das Gesetz regelt die Zusammenlegen von Arbeitslosen- und Sozialhilfe zum sogenannten Arbeitslosengeld II. Man könnte es auch "Sozialhilfe I" nennen, - das käme der Wahrheit wohl ein gutes Stück näher. Denn mit der herkömmlichen Unterstützung für Langzeitarbeitslose haben die Reformen nichts gemein.
Durch die Hartz IV Gesetze wird in Zukunft die Arbeitslosenhilfe nicht mehr vom letzten Einkommen abhängig sein, sondern auf Sozialniveau fallen. Die Bezieher erhalten 345 Euro (West) bzw. 331 Euro (Ost) monatlich. Familienmitglieder erhalten darüber hinaus ein Sozialgeld, das allerdings niedriger ist. Außerdem gibt es Wohngeld. Zuschüsse für Kleidung, Einrichtung, Urlaub und anderes, was es bisher gibt, fallen für die Pauschalen weg. Gewerkschaften und Sozialverbände befürchten nun, dass es eine ganze Reihe von Leistungsempfängern gibt, die ab Januar deutlich weniger Geld in der Tasche haben werden.
Und das schafft Arbeitsplätze...???
In ihrem Wahlprogramm von 1998 hatten Rot-Grün noch eine bedarfsdeckende Grundsicherung für alle angestrebt. Daraus ist nun die Vergrößerung der Sozialhilfe, die Armut per Gesetz geworden, - bei gleichzeitiger Arbeitspflicht. Wenigstens hat man bisher vermieden, diese Arbeitspflicht "Arbeitdienst" zu nennen. Für einen Euro pro Stunde "Lohn" (Hohn wäre passender – Gefängnisinsassen erhalten mehr) sollen Langzeitarbeitlose zu gemeinnützigen Aufgaben verdonnert werden: Grünflächen harken, Altenpflegedienste übernehmen, Fenster putzen, Fassanden streichen, Essen auf Rädern verteilen und so weiter. Die Arbeitsagentur habe schon Kontakte zu den Sozialverbänden aufgenommen, so Klaus Koch, der Sachgebietsleiter in der Abteilung Arbeitsvermittlung der Arbeitsagentur in Hamburg. Hartz IV betrifft somit alle Menschen, - nicht nur Langzeitarbeitslose. Denn es könnte gut sein, dass Rentner, Behinderte oder Kranke demnächst auf einem Arbeitsverpflichteten angewiesen sind. Ob das Arbeitsplätze schafft oder nicht vielmehr solche vernichtet, fragt erstaunlicher Weise derzeit niemand.
Vom Straßefegen zum Straßenbau ist es vermutlich dann nur noch ein kleiner Schritt. Kein Wunder, dass rechte Parteien ob der gegenwärtigen politischen Leitlinie der Bundesregierung jubeln und Auftrieb erhalten. Politologen rechnen damit, dass die NPD bei der nächsten Landtagswahl in Sachsen am 19. September mit einem Rekordergebnis in den Landtag einziehen wird.
Ich möchte in diesem Kontext ein astrologisches Experiment wagen.
Harz am Himmel
Zwischen Mars und Jupiter befindet sich der sogenannte Asteroidengürtel. Unzählige Kleinobjekte ziehen dort ihre elliptischen Bahnen um die Sonne. Es sind Tausende und Abertausende. Der Einfachkeit halber sind sie nummeriert. Viele haben Namen, - doch sind mythologische Bezeichnungen schon sehr früh ausgegangen, so dass wir heute auch nicht-mythologische Namen, zum Teil sogar Jux- und Phantasienamen dort vorfinden.
Diese benannten Asteroiden sind astrologisch höchst aufschlussreich. Dabei scheint der Benennung tatsächlich eine ganz enorme Bedeutung beigemessen zu sein. Das Lautmalerische hat dabei nicht selten Vorrang. Daher habe ich untersucht, wo sich der Asteroid "Harz" (Nummer 10249) im Deutschland-Horoskop befindet.
Nun gibt es jedoch verschiedene Deutschland-Horoskope. die gängigsten sind jene vom 23. Mai 1949 (Gründung der Bundesrepublik Deutschland) und das vom 3. Oktober 1990 (Deutsche Einheit).
Schauen wir uns zunächst die Position des Asteroiden Harz im Gründungshoroskop der BRD an. Er befindet sich dort auf 3° 33‘ Krebs im neunten Haus, ohne nennenswerte Aspekte. Es gibt keinen Grund, ihn in dem Geburtsbild als herausragend anzusehen. Interessant ist allerdings, dass der transitierende Asteroid Harz im August diesen Jahres in Opposition zum Mond in der BRD-Radix steht – und somit gegenüber dem Volks-Symbol. Harz und das Volk stehen somit in einem Spannungsaspekt; die Interessenskonflikte sind deutlich. Kurz nach dieser Opposition überschreitet Harz den Aszendenten, – und gerät damit ins Scheinwerferlicht des ersten Hauses. Der Aszendent ist ja der Schnittpunkt der Ekliptik mit dem östlichen Horizont. Wir sehen hier als erstes, was im Osten neu an den Himmel aufsteigt. Auch die Proteste gegen Hartz IV begannen im Osten. Wenn der Asteroid nun weiter fortschreitet, wird er bald den absteigenden Mondknoten überqueren.
Und dann: Wenn Hartz IV zum 1.1.2005 Einzug in den bundesdeutschen Lebensalltag erhält, steht Asteroid Harz in exakter Opposition zu Merkur des Deutschland-Horoskops. Es wird also noch weiter viel darüber zu sprechen sein. Inwieweit unsere Handlungsfähigkeit (auch Merkur) davon betroffen sein wird, wird sich zeigen.
Wie nun steht Harz im Einheitshoroskop von 1990? Hier können wir seine Position durchaus als bedeutsam klassifizieren – der Asteroid steht nämlich mit einem Orbis von nur 2 Grad in Konjunktion zum Aszendenten! Gleichzeitig befindet er sich in der exakten Halbsumme (Orbis nur 17 Bogenminuten!) zwischen Aszendent und Jupiter. In einem Staatenhoroskop gilt nun der Aszendent als Symbol für die Nation als Ganzes. Alles, was sich am Aszendent befindet, trägt zur nationalen Mythenbildung, aber auch zum Selbstbild der Gemeinschaft bei. Der Aszendent im Löwen im Einheitshoroskop ist daher schon häufig als das wiedererstarkende Selbstwertgefühl deutschen Nationalstolzes interpretiert worden. Planeten bzw. Planetoiden am Aszendenten sind entsprechend zu deuten. Die Asteroidenforschung ist zu wenig entwickelt, als dass ich hier verlässliche Deutungen über Harz am Deutschland-Aszendenten wiedergeben könnte. Überlegen Sie sich selbst, welche Rolle zur Identifikation des Staates Harz spielen könnte. Nur eines ist sicher: jeder Himmelkörper, der so nah am Aszendenten steht, sollte mit Bedacht beobachtet und interpretiert werden.
Bisweilen wird so getan, als sei Hartz IV ein unausweichliches Naturereignis, vor allem von der Regierung selbst und von den sie vertretenden Medien. Das ist natürlich Quatsch. Denn Gesetze sind von Menschen gemacht und können jederzeit, ja sogar vor ihrer Einführung wieder geändert werden. Dass der Kanzler in diesem Sinne eine feste Verbundenheit mit den Hartz IV Gesetzen verspürt, lässt sich übrigens auch am Asteroiden-Himmel ablesen: Der Asteroid "Schroeder" (Nr. 19290) steht nämlich gegenwärtig in einem Trigon, also in einer ausgesprochen harmonischen Verbindung zum Asteroid "Harz".
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