Horoskopaufstellung - was ist das?
Horoskopaufstellung - was ist das?, 27.11.2003
Das Horoskop kann wie ein dynamisches Mandala gelesen und erfahren werden. Energieströme, Blockaden und Transformationswege treten deutlich zutage. Die inneren Kräfte nehmen durch Stellvertreter/innen Gestalt an. Horoskopaufstellungen sind spielerisch; mal ernst, mal humorig, und immer effektiv. Astrologie geht hier direkt in den Körper und das Energiefeld des Einzelnen. Sie ist zudem lösungsorientiert. Vor allem tief sitzende Konflikte eignen sich zur Bearbeitung.
Die inneren Kräfte und ihre Verflechtungen werden sicht- sowie spürbar. Gleichzeitig schult dies die Wahrnehmung für unterschiedliche Energiequalitäten bei jedem Teilnehmenden - unabhängig davon, ob nun das eigene Horoskop gestellt wird oder das eines anderen Menschen.
Horoskopaufstellungen basiert auf Grundlagen von Hans Hinrich Taeger. Er hat in den 70er Jahren die Astroenergetik vom Buddhismus her entwickelt. Zentrales Anliegen ist, "sich darum zu bemühen, die verschiedenen Energien in sich selbst zu erspüren und sich in dynamischer Wechselbeziehung mit planetarem Geschehen zu empfinden." Dabei spielt die aufeinander bezogene Dynamik eine besondere Rolle - gemäß der östlichen Weisheit: Alles Leben ist Tanz.
Astrologische Vorkenntnisse werden dabei vertieft. Wer ohne astrologische Vorkenntnisse teilnimmt, kann unvoreingenommen dem "Kosmos in sich selbst" begegnen.
Wie eine Horoskopaufstellung aussehen kann, beschreibt eine Teilnehmerin:
Seit vielen Jahren plagt mich das Gefühl, beruflich nutzlos zu sein. Egal wie sehr ich mich auch anstrenge, ich fühle mich überflüssig. Die Astrologie lehrte mich, daß dies mit Neptun im sechsten Haus zusammenhängen kann. Aber wie damit umgehen? Bei einer Horoskopaufstellung von Holger Faß will ich mir dies genauer ansehen. Mein Horoskop wird in der Raummitte ausgelegt. Holger bittet mich in das Horoskop und ich soll vom Aszendenten durch die Häuser gehen. Wo ich etwas spüre, soll ich stehenbleiben. Ich bin aufgeregt, weiß gar nicht, ob ich überhaupt etwas spüren kann. Als ich an Neptun vorbeispaziere merke ich jedenfalls nichts. Am MC hingegen auf einmal eine Blockade – so, als könne ich nicht mehr weitergehen. Dabei sagt mir mein Verstand etwas anderes. Dick und fett liegt Venus am Boden, im zehnten Haus. Nun holt mich Holger aus dem Horoskopkreis heraus. Ich suche eine Stellvertreterin für Venus. Die Frau geht in das Horoskop. Ihr wird sehr kalt. Ich kenne das – ich bin auch eine Frostbeule. Durch gezielte Fragen und Vorschläge ist ihr Holger behilflich, Wärme zu finden. Dabei stellt sich heraus, dass Mars im ersten Haus von ihr als störend empfunden wird. Ich suche einen Mars-Stellvertreter. Zwischen beiden entsteht sofort eine Spannung. Dabei wird Mars richtig wütend, auf die schwache und fröstelnde Venus. Im weiteren Verlauf gelingt es Holger, die beiden miteinander zu versöhnen, ohne dass einer seine Position aufgeben muß. Ich nehme nun wieder die Venus-Position ein und es fühlt sich deutlich besser an, als am Anfang. Mir wird klar, dass ich mich selbst behindert und ausgebremst habe. Das Gefühl von Nutzlosigkeit ist gar kein Neptun-Thema, sondern hat damit zu tun, dass die an höchster Stelle stehende Venus nicht zur Geltung kommt. Sie muß mit Mars zusammenarbeiten – nicht gegen ihn. Einen ersten Eindruck davon habe ich durch die Horoskopaufstellung erhalten. Es ist ein schönes Gefühl. Und eine gute Orientierung. Es macht mir Mut, weiterzuarbeiten. Und ich habe mehr erhalten, als eine Diagnose: nämlich einen möglichen Lösungsweg aufgezeigt bekommen.
Termine für Horoskopaufstellungen finden Sie in der
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Die inneren Kräfte und ihre Verflechtungen werden sicht- sowie spürbar. Gleichzeitig schult dies die Wahrnehmung für unterschiedliche Energiequalitäten bei jedem Teilnehmenden - unabhängig davon, ob nun das eigene Horoskop gestellt wird oder das eines anderen Menschen.
Horoskopaufstellungen basiert auf Grundlagen von Hans Hinrich Taeger. Er hat in den 70er Jahren die Astroenergetik vom Buddhismus her entwickelt. Zentrales Anliegen ist, "sich darum zu bemühen, die verschiedenen Energien in sich selbst zu erspüren und sich in dynamischer Wechselbeziehung mit planetarem Geschehen zu empfinden." Dabei spielt die aufeinander bezogene Dynamik eine besondere Rolle - gemäß der östlichen Weisheit: Alles Leben ist Tanz.
Astrologische Vorkenntnisse werden dabei vertieft. Wer ohne astrologische Vorkenntnisse teilnimmt, kann unvoreingenommen dem "Kosmos in sich selbst" begegnen.
Wie eine Horoskopaufstellung aussehen kann, beschreibt eine Teilnehmerin:
Seit vielen Jahren plagt mich das Gefühl, beruflich nutzlos zu sein. Egal wie sehr ich mich auch anstrenge, ich fühle mich überflüssig. Die Astrologie lehrte mich, daß dies mit Neptun im sechsten Haus zusammenhängen kann. Aber wie damit umgehen? Bei einer Horoskopaufstellung von Holger Faß will ich mir dies genauer ansehen. Mein Horoskop wird in der Raummitte ausgelegt. Holger bittet mich in das Horoskop und ich soll vom Aszendenten durch die Häuser gehen. Wo ich etwas spüre, soll ich stehenbleiben. Ich bin aufgeregt, weiß gar nicht, ob ich überhaupt etwas spüren kann. Als ich an Neptun vorbeispaziere merke ich jedenfalls nichts. Am MC hingegen auf einmal eine Blockade – so, als könne ich nicht mehr weitergehen. Dabei sagt mir mein Verstand etwas anderes. Dick und fett liegt Venus am Boden, im zehnten Haus. Nun holt mich Holger aus dem Horoskopkreis heraus. Ich suche eine Stellvertreterin für Venus. Die Frau geht in das Horoskop. Ihr wird sehr kalt. Ich kenne das – ich bin auch eine Frostbeule. Durch gezielte Fragen und Vorschläge ist ihr Holger behilflich, Wärme zu finden. Dabei stellt sich heraus, dass Mars im ersten Haus von ihr als störend empfunden wird. Ich suche einen Mars-Stellvertreter. Zwischen beiden entsteht sofort eine Spannung. Dabei wird Mars richtig wütend, auf die schwache und fröstelnde Venus. Im weiteren Verlauf gelingt es Holger, die beiden miteinander zu versöhnen, ohne dass einer seine Position aufgeben muß. Ich nehme nun wieder die Venus-Position ein und es fühlt sich deutlich besser an, als am Anfang. Mir wird klar, dass ich mich selbst behindert und ausgebremst habe. Das Gefühl von Nutzlosigkeit ist gar kein Neptun-Thema, sondern hat damit zu tun, dass die an höchster Stelle stehende Venus nicht zur Geltung kommt. Sie muß mit Mars zusammenarbeiten – nicht gegen ihn. Einen ersten Eindruck davon habe ich durch die Horoskopaufstellung erhalten. Es ist ein schönes Gefühl. Und eine gute Orientierung. Es macht mir Mut, weiterzuarbeiten. Und ich habe mehr erhalten, als eine Diagnose: nämlich einen möglichen Lösungsweg aufgezeigt bekommen.
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